1. Orientierungs- Phase:orient.
  • Kennenlernen und Erstanamnese (= Aufnahme der Krankengeschichte bzw. Problematik).
  • Psycho-Edukation (= Aufklärung über Symptomatik/Krankheit).
  • Festlegen des Therapie- Ziels.
  • Besprechung und Erklärung der Therapieart und des Vorgehens.

 

2. Stärkungs- Phase:stärkung
Es ist wichtig, erst einmal eine Stärkung zu erfahren, damit man überhaupt die Kraft hat, sich mit den Problemen auseinanderzusetzen.
Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten, die sich jeweils nach der individuellen Situation des Patienten richten.
Zur Unterstützung kann eine homöopathische Einstellung hilfreich sein. Gespräche und Aufklärung (etwas aussprechen dürfen kann viel bewirken!), entspannungstherapeutische Maßnahmen wir autogenes Training oder Heilhypnose sind ebenfalls sehr gute und bewährte Methoden, Symptome zu mildern und den Patienten zu stärken.

 

3. Analyse- Phase: (=Ursachenforschung) analyse
Symptomen wie Ängsten, Zwängen, Panikattacken, Stimmungsschwankungen oder körperliche Probleme (psychosomatisch) liegen in der Regel eine oder mehrere Ursachen zu Grunde. Diese zu finden und zu analysieren ist das große Ziel.
Hat man die Ursache gefunden, ist man einen Riesenschritt weiter. Das Erkennen der Ursache bringt meist schon eine erste Erleichterung.
Dann kann die eigentliche Heilung beginnen.

 

4. Die Integrations- und Verarbeitungsphase:integr.
Das auslösenden Erlebnis oder Thema ist erkannt und wird so sanft wie möglich abgelöst.
Zum Beispiel durch klinische Hypnose, Traumatherapie nach Kahn oder EMDR, oft in einer individuell abgestimmten Kombination.
Ziel ist, die Ursache bzw. das Thema oder traumatische Erlebnis zu verarbeiten und so zu integrieren, dass nur eine vielleicht unschöne, aber nicht mehr belastende Erinnerung bleibt.