Claudia Graser | Psychotherapie nach Heilpraktikergesetz | Schweinfurt

Das Märchen von der Couch und der Psychotherapie…

Bei einem gebrochenen Arm geht man in die Notaufnahme. Macht der Magen Probleme, geht man zum Arzt. Unsere Zähne lassen wir sogar regelmäßig vom Zahnarzt untersuchen, vorbeugend! Nur wenn es um Gefühle und Gedanken geht, lassen wir uns oft viel Zeit, bevor wir jemanden zu Rate ziehen. Warum eigentlich???

Da haben sich viele alte Glaubenssätze verankert:

  • „Ich bin doch nicht verrückt!“
  • „Nur weil ich öfter mal traurig bin, renne ich doch nicht zum Seelenklempner!“
  • Dabei kann mir sowieso keiner helfen!

Und dann sind da noch die Mythen bezüglich eines Termins beim Psychotherapeuten:

Mythos Nr. 1
„Ich muss in eine lange Therapie, wenn ich zu einem Psychotherapeuten gehe.
Therapie kann lange dauern, aber auch nach einigen Stunden wieder vorbei sein. Gerade wenn man sich in einer Lebens- Krise befindet, helfen oft schon zwei , drei Stunden Gespräch, um sich wieder besser zu fühlen.

Mythos Nr. 2
„Ich muss auf die Couch“
Sigmund Freud hat dieses berühmte Möbelstück damals im Rahmen seiner psychoanalytischen Therapie genutzt. Heute sitzt man sich bei den meisten therapeutischen Verfahren gegenüber.

Mythos Nr. 3
„Am Ende komme ich noch in die Klapsmühle“
Wenn eine stationäre Aufnahme angezeigt ist, besteht für Patienten und/oder sein Umfeld eine große Gefahr.  Die meisten psychischen Probleme werden aber sehr gut durch eine ambulante Therapie und im Alltag gelöst.

Mythos Nr. 4
„Am besten die geben mir ein paar Tabletten, die mich wieder hinbiegen“
Medikamente werden nicht vom Psychotherapeuten sondern vom Arzt bzw. Psychiater oder Neurologenverschrieben.

Mythos Nr. 6:
„Ich komm mit meinen Problemen schon selber klar.
Schon mal versucht, das gebrochene Bein selbst einzugipsen?
Den kaputten Laptop ohne den Rat eines Technikexperten selbst repariert?
Auch für seelische Probleme gibt es Spezialisten, gemeinsam kommt man an die Lösung.

Mythos Nr. 7
„Immer nur Reden hilft doch nichts“

Über sein Problem reden, führt zwar zu Entlastung aber nur in wenigen Fällen zu einer Lösung. Deshalb sucht man mit dem Therapeuten nach der Ursache des Problems um es dann zu lösen.