Wie Du den Placebo-Effekt perfekt für dich nutzen kannst

Karte zentrieren
Verkehr
per Fahrrad
Transit
My location
Google MapsRoutenplanung starten

Placebos sind normalerweise Tabletten, Infusionen oder auch Cremes, die keine Wirkstoffe enthalten, aber erstaunlicherweise oftmals trotzdem helfen.

Ist der Placebo-Effekt nur esoterischer Humbug?

Ein Team von Wissenschaftlern der Uni Hamburg-Eppendorf haben diesen Effekt untersucht. Versuchsteilnehmern wurden beide Arme mit derselben Creme eingerieben, die nur pflegende Wirkung hatte. Den Probanden wurde jedoch gesagt, dass ein Arm mit einer schmerzstillenden Creme eingerieben worden sei und der andere Arm mit einer Pflegecreme. Danach wurden die Arme der Versuchsteilnehmer nacheinander einem Schmerzreiz ausgesetzt.
Die Versuchsteilnehmer nahmen auf der Seite, wo sie die schmerzstillende Creme vermuteten, den Schmerz weniger stark wahr, obwohl in Wirklichkeit keine schmerzstillenden Wirkstoffe enthalten waren.

Anschließend untersuchten die Wissenschaftler parallel im Kernspintomographen, was im Gehirn der Versuchsteilnehmer genau vor sich ging.

Das überraschende Ergebnis:
Bei den Versuchspersonen, die auf dem einen Arm deutlich weniger starke Schmerzen verspürten, waren drei Hirnregionen besonders aktiv. Man vermutet daher, dass es genügt, wenn die Versuchspersonen glauben, dass die Creme schmerzstillende Wirkung hat, um schmerzstillende Botenstoffe (Endorphine) auszuschütten.

Das Experiment hat also gezeigt, dass unsere eigenen Erwartungen und Vorstellungen mit dafür verantwortlich sind, wie stark wir Schmerzen empfinden. Auch weitere Studien haben dies immer wieder bewiesen.

Die praktische Erkenntnis, die auch du nutzen kannst:

Dieses Ergebnis kannst du auf verschiedene Bereiche deines Lebens übertragen und positiv nutzen. Wie? Ganz einfach:
Deinem Gehirn ist es nämlich egal, ob du gerade tatsächlich etwas tust und erlebst oder ob du dir nur das nur vorstellst.
Es werden die gleichen neuronalen Verbindungen in deinem Gehirn hergestellt und du schüttest die gleichen Botenstoffe aus.

Wetten, dass du diesen speziellen Placebo-Effekt auch schon selbst erlebt hast?

Du schaust einen spannenden Krimi, die nächste Szene zeigt den Schauspieler ein einer tödlichen Gefahr, du bist total gefesselt von dem Geschen, fieberst förmlich mit und- du hast Herzklopfen! Wieso?  Ganz einfach, du hast dir die Situation vorgestellt, dein Gehirn hat TODESGEFAHR “verstanden” und unter anderem Adrenalin ausgeschüttet und damit dein Herzklopfen verursacht.

Und genau da das geht natürlich auch im Positiven: Du stellst dir Z.B. etwas SCHÖNES, ANGENEHMES, SICHERES  vor und kannst dann das auch fühlen. Das klappt nach einiger Übung ganz sicher auch bei DIR! Und ich kann dir zeigen, wie das bei dir funktioniert. SELBSTHYPNOSE ist das Zauberwort.

Ich setze diese Technik bei meinen Patienten zum Beispiel bei folgenden Beschwerden ein:

  • Stress/Burn-out
  • Schmerztherapie
  • Ängsten/ Zwängen
  • Traumata
  • Stärkung des Selbstwertgefühls

Hast du schon selbst positive Erfahrungen mit dem Placebo-Effekt erlebt?
Möchtest du lernen, wie du aktiv und bewusst dein Unterbewusstsein in Richtung Wohlbefinden steuerst?

In meinem aktuellen Buch “Der 5 Minuten-Urlaub” verrate ich mein praxiserprobtes Entspannungskonzept, mit dem du in kürzester Zeit deine Stressfaktoren ausschaltes und deinen Energie-Akku auf 100% lädst:


Das Buch auf Amazon

 

 

  • teilen 
  • teilen 
  • pinnen 
  • teilen 
  • email hidden; JavaScript is required